Sprachliche Entwicklung im Babyalter

Schon bevor dein Baby auf der Welt ist, hört es deine Stimme (und die deines Partners). Während der Schwangerschaft werden ihm diese immer vertrauter. Direkt nach der Geburt, hört es überall Geräusche und freut sich über jedes Wort.

Vorerst ist das Schreien die einzige Möglichkeit der Mitteilung für dein Kind. Es hat zwar alle organischen Voraussetzungen zum Sprechen (z.B. die Muskeln, die Gehirnentwicklung, die Zunge oder das Zwerchfell), aber es hat noch nicht gelernt, diese auch einzusetzen und daraus Töne zu formen. Man kann es vergleichen mit dem lernen eines Instrumentes. Man hat alle Voraussetzungen dazu, aber bis man den ersten richtigen Ton rauskriegt, muss man eine Menge üben und ausprobieren. .
Mit der Zeit versucht es sich durch Schnalzen und einer Art von Gurren am Alltag zu beteiligen. Dabei lernt es z.B. seine Zunge richtig zu bewegen, damit der richtige Ton entsteht.

Im Laufe seiner Entwicklung beginnt dein Kind auch zu brabbeln und immer wieder Laute von sich zu geben. Es sucht dabei immer mehr den Blickkontakt mit dir und schaut vermehrt auf deine Lippen, wenn du mit ihm sprichst. Es wird versuchen, deine Lippenbewegungen nachzuahmen. .
Am Ende des ersten Lebensjahres verstehen einige Kinder schon erste Aufforderungen oder Fragen z.B. „Bist du durstig?“ oder „Gib mir bitte den Ball.“.

Auch ihre ersten Worte können manche Kinder schon sprechen meist ist es „Mama“ oder „Papa“.

Tipps in dieser Entwicklungsstufe:
1. Bitte rede in dieser Zeit mit deinem Kind sehr viel, auch wenn es dir noch nicht antworten kann. Auch Bilderbücher sind in diesem Alter schon empfehlenswert. Denn nur wenn Sprache genutzt und gehört wird, bildet sie sich weiter aus. Ganz nach dem Motto „use it, or lose it“.

2. Wenn dein Kind in diesem Alter seinen Kopf wegdreht (z.B. beim Wickeln), versucht es dir aus dem Weg zu gehen. Es kann sich in diesem Alter noch nicht anders wehren bzw. einfach weggehen. Daher versucht es mit der Drehung des Kopfes sein Desinteresse zu zeigen. Möglicherweise ist es deinem Kind in diesem Moment einfach zu viel Trubel um ihn herum.

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