Routine und Regeln

Nein. Das nicht, das auch nicht. Ich habe nein gesagt… ⠀
So oder so ähnlich stellen sich viele Menschen das Leben vor, wenn es Regeln in der Erziehung gibt. Dabei sollen Regeln lediglich das Familienleben erleichtern. ⠀

Was wäre unser gesamtes Leben ohne Regeln? Dann würden Autos über rote Ampeln fahren, jeder würde sich Arzt nennen und keiner würde sich mehr bei Nacht vor die Türe trauen. ⠀

Jetzt aber Spaß bei Seite: Kinder brauchen Regeln und auch Grenzen. Kinder brauchen Regeln als Orientierung in unserer riesengroßen Welt. Sie geben Schutz, Halt und nicht zuletzt Sicherheit. ⠀

Wir sind verantwortlich für eine gesunde Entwicklung unserer Kinder und nicht zuletzt wollen wir sie zu einer gesellschaftsfähigen Person erziehen. Außerdem wünschen wir uns für unsere Kinder, dass sie später einen guten Schulabschluss, Job oder eine gute Ausbildung oder Studium absolvieren. Um die Wichtigkeit von Regeln und den richtigen Umgang mit ihnen hervorzuheben, möchte ich ein einfaches Beispiel nehmen: „Es ist wichtig, dass du immer schaust, wenn du über die Straße gehst.“⠀

Was passiert aber, wenn man sich z.B. nicht selbst an diese Regeln hält? ⠀
Das Kind wird sich früher oder später auch nicht an die Regel halten, um die Konsequenzen die daraus entstehen auszutesten. ⠀
Aber was sollte man dann als Eltern machen? ⠀
Als erstes sollte man versuchen, so oft es geht, ein Vorbild für sein Kind zu sein: Denn Kinder lernen durch Nachahmung und glaubt mir, Kinder kriegen mehr mit, als ihr euch jemals vorstellen könnt. ⠀

Danach sollte man dem Kind die Regel nochmal erklären und ihm vor allem erklären, warum diese Regel so wichtig ist und dass es nicht gut war sich nicht an die Regel zu halten.⠀

In unserem Beispiel wäre das: „Wenn man nicht richtig schaut, bevor man eine Straße überquert, kann man einen Unfall mit einem Auto haben und sich verletzen. Es war nicht gut, dass ich mich nicht an die Regel gehalten habe, aber ab sofort halten wir uns beide wieder daran.“ ⠀

Beim Thema Regeln halte ich viel von dem kleinen Merksatz:

„So viel wie nötig, so wenig wie möglich.“

Deine Laura

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