Der Umgang mit dem Tod

Wenn wir mal ehrlich zu uns sind, dann sind wir ihm alle schon mal begegnet – dem Tod. Dem Tod kann sich am Ende keiner entziehen, egal ob es das Meerschweinchen, der Nachbar, die Oma oder unter Umständen (bewahre uns davor) die eigenen Eltern und ganz am Ende uns selbst trifft. 


Der Tod ist für die Kinder eine ganz besondere Situation, da sie diese (wieder) nicht einschätzen können, da sie sie noch nicht erlebt haben. 
Sie haben zwar schon Erlebnisse mit dem „Verlust“ gemacht, jedoch ist diese Art nicht mit dem dauerhaften Verlust von Menschen gleichzusetzen. 
Good to know: 
Kinder entwickeln am Ende des ersten Lebensjahres die Fähigkeit der „Objektpermanenz“. Objektpermanenz ist die Fähigkeit, zu wissen das verschiedene Objekte (z.B. die Mama oder das Kuscheltier) noch da ist, auch wenn man sie gerade nicht sieht. Denn eigentlich denken Kinder, dass nur Dinge wirklich existieren, wenn man sie auch jetzt gerade sehen kann. 
Das bedeutet, dass alles was dein Kind bisher „verloren“ hat, früher oder später wieder zurückkam. Die Endgültigkeit des Todes ist für Kinder nur schwer nachzuvollziehen. 

Die Endgültigkeit des Todes ist für Kinder nur schwer nachzuvollziehen. Sie können sich darunter nichts vorstellen. Sie sehen den Tod weder positiv noch negativ. Haben keine Erfahrungen damit gemacht und dadurch auch keine Vorurteile. ⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀
Dadurch kann es auch sein, dass dein Kind im Kindergartenalter den Tod witzig findet oder Scherze versucht darüber zu machen. Welche weitreichenden Probleme dadurch entstehen könnten wenn z.B. Mama oder Papa mal tot sind, ist für dein Kind noch nicht mal annährend nachvollziehbar. ⠀⠀

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Tipps beim Thema Tod in der Familie:
~ Sprecht viel mit dem Kind, redet mit ihm über seine und auch eure Gefühle. ⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀
~ Jeder trauert anders, niemand sollte zu irgendwas gezwungen werden.⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀
~ Sprich mit deinem Erzieher bzw. deinen Erzieherinnen über das Thema, sie können das Kind in seinem Alltag unterstützen. ⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀
~ Weint auch vor dem Kind, damit das Kind merkt, dass es o.k. ist „Schwäche“ zu zeigen und dass es auch Mama und Papa wehtut. ⠀⠀⠀⠀⠀
~ Lest gemeinsam Bücher, ich kann euch hierzu zwei empfehlen, ich werde sie euch oben als weitere Bilder (einfach swipen) einfügen. ⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀
~ Ich würde euch raten, dass Thema nur anzusprechen, wenn bei Euch oder in eurer Umgebung dieses Thema aufkommt und aktuell ist. Kinder machen sich sonst nur unnötig Sorgen um Opa oder Oma.

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