Die Kehrwoche

Solange es die Schwaben gibt, wird es auch die Kehrwoche geben.

Na? Seid ihr schon ins Wochenende gestartet? Letzte Woche habe ich einen Beitrag über unseren wöchentlichen Besuch auf dem Wochenmarkt gemacht. ⠀

Heute kommt wieder etwas ganz typisches für alle hier in Baden-Württemberg: ⠀

Die Kehrwoche.

Meines Erachtens nach Fluch und Segen zugleich. Für Zugezogene ein Übel das sie nie los werden, für richtige Schwaben ein großer Teil ihrer Persönlichkeit. ⠀

Als Zugezogener hat mein Verlobter vor sieben Jahren ganz schnell gelernt, worum es bei der Kehrwoche eigentlich geht: ⠀
Nämlich nicht, wie man vielleicht denken mag, ums Sauber machen. ⠀
Sondern lediglich ums „Sehen und Gesehen werden“. ⠀

Also darf man bei der Kehrwoche ruhig mal an bisschen mit dem Wischer am Geländer klopfen. Damit auch jeder im Haus mitkriegt, dass man seine Pflichten erfüllt. Das tut nicht nur dem Haussegen gut, sondern auch dem Image jedes einzelnen Mieters. Denn wer die Kehrwoche richtig macht, steht bei den anderen Mietern und vorallem beim Vermieter hoch im Kurs. ⠀
Nun wie dem auch sein: Ich glaube es gibt mehr als genug Witze über die Kehrwoche. Manchmal glaube ich sogar, es gibt mehr Witze über die Kehrwoche, als über Blondinen… aber so ist es halt wenn man im Schwabenländle wohnt: ⠀

„Da isch Kehrwoch hald Pflichad und Geizig sein im übrigen auch!

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