Der Regelkindergarten

Der Regelkindergarten wird auf Friedrich Fröbel zurückgeführt. Ohne Friedrich Fröbel würde es keine Kindergärten, wie wir sie heute kennen, geben. Er hat diese Art von Institution begründet.

Davor gab es lediglich „Bewahrungsanstalten“. Fröbels Einrichtungen waren das Gegenteil davon, die Kinder wurden nicht nur betreut, sondern der Kindergarten war auch ein Erziehungs- und Bildungsort für die Kinder. 

Friedrich Fröbel war Pädagoge und war sich schon früh bewusst, dass frühkindliche Bildung sehr wichtig ist und viel bewirken kann. Sein grundlegendes Ziel war, dass Kinder früh zu einem selbstständigen und frei denkenden Menschen heranwachsen. Dabei war es Fröbel immer wichtig, dass die Kinder in der Gruppe, aber auch alleine lernten. Sie sollten durch experimentieren, beobachten und ausprobieren lernen. 

Fröbel geht davon aus, dass lernen nur durch intrinsische Motivation möglich ist und ein Kind nicht lernt, wenn es von außen dazu gezwungen wird (also das Gegenteil der heutigen Regelschule). 

Die Entwicklung in Fröbel-Kindergärten wird ganzheitlich gefördert, dass bedeutet die Kinder sind täglich umgeben von den unterschiedlichsten Materialien und Begebenheiten und haben so die Möglichkeit alles selbst zu erleben: Natur, Musik, Bewegung, Mathematik, Zeichnen, Rollenspiele…

Wichtige Ansätze in der Fröbel-Pädagogik

  • Jedes Kind hat ein Recht auf Bildung und ist ein vollwertiger Teil der Gesellschaft und das absolut unabhängig von Geschlecht, Herkunft oder anderen Konstitutionen. 
  • Eltern sind die Experten ihrer Kinder und kennen sie am Besten. Daher ist die Zusammenarbeit mit den Eltern sehr wichtig.
  • Kinder festigen ihr Wissen durch Wiederholung.
  • Alltagsintegrierte Sprachförderung (die einzige Sprachförderung die meiner Meinung nach wirklich Ergebnisse bringt).

Ich persönlich mag die Pädagogik von Fröbel sehr, vor allem liebe ich den Ansatz, dass Lernen nur passieren kann, wenn intrinsische Motivation vorhanden ist. 

Deine Laura

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